taizze - let yourself shine!

Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen
Schmuck & Accessoires - günstig!

Sie sind momentan in:

taizze.de - Perlen-Glossar

Perlen

Unter Perlen verstehen wir im weitesten Sinne kleine, runde Kugeln. Ohne Zusatz darf jedoch nur die Naturperle auch wirklich als Perle bezeichnet werden. Die in der Schmuckverarbeitung herrschende Materialvielfalt lässt die Kategorie Perle verschwimmen: Perlen gibt es heutzutage aus unterschiedlichen Materialien künstlich hergestellt. Da wären die Glasperlen, die gerne als Armband oder Halskette Verwendung finden, ebenso wie diverse Kunststoffperlen. all diese Perlen jedoch, nennt man Imitationsperlen. Keine Frage! Zur Schmuck-, bzw. Modeschmuckherstellung sind solche Imitationsperlen höchst beliebt. Allein schon wegen der vielen Verarbeitungsmöglichkeiten, der großen Farbenvielfalt und nicht zuletzt wegen des geringen Anschaffungspreises. In unserem Perlenlexikon wollen wir allerdings auf die - nennen wir sie einmal richtige Perle eingehen.
Auch hier gibt es große Unterschiede. Perle ist nicht gleich Perle. Ob von Natur gewachsen oder mit Zutun des Menschen entstanden, ob Süßwasserperle oder Salzwasserperle; der Unterschied kann Welten betragen!
Im Allgemeinen zählen wir Perlen wegen ihres hohen Wertes und Ansehens in der Schmuckverarbeitung zu den (organischen) Edelsteinen. Als Schmuck werden Perlen tatsächlich schon seit über 6000 Jahren von uns Menschen hoch geschätzt. So verkörpern sie Schönheit, Reinheit, Glanz und Macht.
Perlen sind wohl hauptsächlich wegen ihres seidigen Schimmers, dem sogenannten Lüster oder Schmelz so begehrt. Meistens sind Perlen silbrig weiß. Doch auch in zartem Rosa- oder Gelbton leuchten sie an edlen Colliers oder Ringen. Am seltensten und daher auch entsprechend wertvoll sind grüne oder blaue, vor allem aber schwarze Perlen. Diese gelten als Rarität! Lassen Sie uns aber nun erst einmal die Entstehung einer Perle unter die Lupe nehmen ...

Die Entstehung von Perlen

Perlen sind allgemein ein Produkt von Muscheln und sehr selten auch von bestimmten Schnecken. Sie bestehen hauptsächlich aus dem uns allen bekannten Perlmutt (Perlmutter).
Perlmutt setzt sich auch sogenannten Aragonitplättchen (kohlensaurer Kalk) zusammen. Organische Hornsubstanz, das Conchyn, fungiert dabei als eine Art „Kitt“ zwischen den einzelnen Aragonitplättchen. Durch diese Zusammensetzung ist die Härte der Perle sehr gering und macht sie so empfindlich gegenüber Verkratzung und Abschabung. Dagegen sind Perlen jedoch sehr Druckbeständig. Es wir Ihnen kaum gelingen, eine Perle mit der bloßen Hand zu zerschlagen!
Nun wissen wir also, dass die Perlen im Inneren der Muschel entsteht. Aber wie kommt die Perle in die Muschel ...?
Dieser Prozess ist im Grunde ganz einfach zu erklären: Perlen sind nichts anderes als das Ergebnis einer Reaktion gegenüber eines Fremdkörpers, der in die Muschel eingedrungen ist. Das kann zwischen Muschelschale und „Mantel“ oder sogar im Inneren der Muschel geschehen. Das Epithel, die äußere Haut der Muschel, welches eigentlich durch Ausscheidung von Perlmutt die Muschelschale aufbaut, umschließt den eingedrungenen Fremdkörper mit Perlmutt  und lässt so eine Perle entstehen. Jetzt aber kommen wir zum Unterschied zwischen Zuchtperle und Naturperle:
bei Naturperlen findet der Entstehungsprozess der Perle ganz ohne menschliches Zutun statt. Bei Zuchtperlen hingegen wird ein Fremdkörper absichtlich in die Muschel eingepflanzt, um eine Perle entstehen zu lassen.

Naturperlen - die echten Perlen

Perlen, die ohne Zutun des Menschen, auf ganz natürliche Weise entstanden sind, nennt man Naturperlen. Dies sind die einzigen Perlen, die beim Schmuck und auch allgemein als echte Perlen bezeichnet werden dürfen. Naturperlen sind natürlich sehr viel seltener als Zuchtperlen und daher entsprechend hoch in ihrem Preis. Bei Naturperlen unterscheiden wir folgende Arten:

Die echte Meerwasserperle oder Salzwasserperle (auch Orientperle)

Naturperlen, die im Meer entstehen, nennt man echte Meerwasserperlen oder Salzwasserperlen.
Die Meeresmuschel, die Perlen erzeugen kann, lebt auf küstennahen Muschelbänken in einer Tiefe von etwa 15 - 20m. Diese Muscheln werden handtellergroß und erreichen ein Höchstalter von ca. 13 Jahren. Die Lebensräume der Meerwassermuscheln beschränken sich auf warme Gewässer. Der wohl wichtigste Fundort dieser Muscheln ist der Persische Golf. Durch diese „orientalische“ Fundstätte heißen heute sämtliche Salzwasserperlen Orientperlen. Dabei wird keine Rücksicht auf die tatsächliche Herkunft der Perlen genommen. Es gibt jedoch einige weitere bedeutenden Vorkommen: im Roten Meer, im Golf von Mannar (Sri Lanka), vor der Küste von Madagaskar, Myanmar, den Philippinen, Mittelamerika und schließlich auch vor Nordaustralien.
In all diesen Regionen wird eifrig nach den begehrten Muscheln getaucht. Ein hoher Aufwand, wenn man bedenkt, dass nur etwa jede 30. oder gar 40. Muschel eine Perlen birgt ...

Echte Flussperlen oder echte Süßwasserperlen

Die zweite „Kategorie“ der Naturperlen wächst in Flüssen, also im Süßwasser und wird daher echte Flussperle oder schlichtweg Süßwasserperle genannt. Durch die Verunreinigung der Gewässer sind die Perlmuscheln dort leider weitgehend ausgestorben. Das größte Problem für die Muscheln ist dabei der mittlerweile sehr hohe Nitratgehalt des Wassers. Die Flussperlmuschel ist heute in nur mehr geringer Zahl in den gemäßigten Breiten Europas, Asiens und Nordamerikas anzutreffen.
Der Bestand der Perlmuscheln hat sich bis heute zwar wieder etwas regeneriert, jedoch ist in skandinavischen Ländern, sowie Deutschland die Perlenernte verboten, da dort die Süßwasserperlmuschel unter Naturschutz steht.

Zuchtperlen oder Kulturperlen

Die starke Nachfrage nach Perlen hat schnell dazu geführt, dass Perlmuscheln zu großer Zahl gezüchtet wurden. Heutzutage machen Zuchtperlen (auch Kulturperlen genannt) mehr als 90 % des gesamten Perlenhandels aus! Zuchtperlen dürfen keinesfalls als Imitation angesehen werden. Sie sind ein Naturprodukt, das lediglich unter Mithilfe des Menschen entsteht.
Das Entstehungsprinzip ist hier das selbe wie das der Naturperle: ein Fremdkörper im Muschelinneren wird von Perlmutt überzogen und dadurch zur Perle abgekapselt. Was bei Naturperlen jedoch zufällig geschieht, wird bei Zuchtperlen künstlich herbeigeführt. Ein Kern, welcher von unterschiedlichem Durchmesser sein kann, wird vorsichtig in das Bindegewebe der Muschel eingeführt. Die Perlmuschel braucht nur noch eine relativ dünne Perlmuttschicht um diesen Kern zu legen. So entsteht unter optimalen Bedingungen, bei einer Wachstumszeit der Perle von etwa 3-4 Jahren eine Perlschale von ca. 0,8-1,2mm.
Bei der Meerwasserzuchtperle (Salzwasserzuchtperle) werden die so präparierten Perlmuscheln gut behütet in Drahtkörben in Meeresbuchten oder auf offener See gehalten. Dabei ist es wichtig, den richtigen Standort für die Muscheln zu finden und die wertvollen Tiere vor Gefahren zu schützen. Solche Zuchtbetriebe für Salzwasserzuchtperlen findet man an den Küsten im Süden Japans, Nordaustraliens und um viele indomalayische Inseln.
Seit den 50er Jahren hat sich die Zucht von Süßwasserperlen durchgesetzt. Diese Süßwasserzuchtperlen sind zwar meist größer als ihre Artgenossen aus dem Meer, jedoch selten gut gerundet. Die sogenannte Biwa Perle, auch Biwaco Perle genannt, war die erste Perle ihrer Gattung. Sie hat ihren Namen vom japanischen Biwa-See (jap. Biwa co), in dem die erste Süßwasserperlenzucht entstand. Seit Anfang der 70er Jahre boomt geradezu die Süßwasserperlenzucht in China. Die dort gezüchteten Perlen machen einen immer größeren Anteil der Zuchtperlen aus. Man nennt sie auch Chinazuchtperlen.

Verwendung von Perlen

Perlen zählen zu den wertvollsten Edelsteinen. Was Perlen hierbei so besonders macht, ist dass sie keinerlei Bearbeitung (wie etwa den Schliff bei anderen, mineralischen Edelsteinen) nötig haben, um in vollem Glanz zu erstrahlen. Etwa 70% aller Perlen werden zu Halsketten und Colliers verarbeitet. Gebohrt wird hierfür an fehlerhaften Stellen der Perle. Das Knoten oder Knüpfen der Perlseide zwischen den einzelnen Perlen bietet dabei Schutz vor gegenseitigem Stoß und Abrieb.

Bewertung von Perlen

Perlen werden Anhand ihrer Form und Farbe, ihrer Größe und ihres Lüsters (Glanz) bewertet.

Perlenform

Perlen entstehen durch den natürlichen Prozess des Wachsens. Dadurch gibt es sie in den unterschiedlichsten Formen, nach denen sie auch eingeteilt werden. Hier eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Perlenformen.

  • Rund
    Sehr selten und daher am begehrtesten und kostbarsten. Perlen mit der Form rund müssen perfekt gerundet sein.
  • Semi-rund / fast rund
    Perlen mit der Form semi-rund sind nahezu perfekt rund. Nur an manchen Stellen können diese Perlen leicht abgeflacht sein.
  • Tropfenförmig / Tropfen
    Perlen in Tropfenform haben ein ähnliches Aussehen wie das einer Träne. Besonders schön sind diese Perlen als Ohrringe oder Anhänger.
  • Knopfförmmig / button (engl.) / bouton (frz.)
    Knopfförmige Perlen sind halb-kugelig, also an einer Seite abgeflacht und an der anderen rund. Sie werden gerne für Ringe und Armbänder verwendet.
  • Oval
    Diese Perlen sind - wie der Name schon sagt - oval geformt.
  • Geringt
    Perlen dieser Art zeichnen sich durch ringähnliche Einkerbungen aus.
  • Semi Barock / halb-barock
    Perlen in semi-barock haben eine leicht unregelmäßige Form.
  • Barock
    Perlen dieser Kategorie können jede nur erdenkliche Form annehmen.

Perlengröße

Die Größe der Perlen trägt natürlich maßgebliche zu ihrem Wert bei. Die Perlengröße wird immer nur anhand des mittleren Durchmesser der Perlen gemessen (nicht der Länge nach!). Dabei gibt es „Miniperlen“ mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern, bis hin zur berühmten Hope Perle (größte bekannte Perle) mit den erstaunlichen Maßen von 5cm Breite und 15cm (!) Länge! Das Gewicht von Perlen wird meist in Karat (1 Karat = 0,2g) oder Grain (1 Grain = 0,06479891g) angegeben.

Perlenfarbe

Perlen kommen in den unterschiedlichsten Farben vor. Ganz von der Muschel und den Umweltbedingungen abhängig, kann die Perle von silbrig weiß bis hin zu schwarz sämtliche Farben annehmen. Zu unterscheiden sind hier die

  • Körperfarbe
    Die sogenannte Körperfarbe ist die „Hauptfarbe“ der Perle. Sie kann von weiß, bis hin zu silberfarben, blau oder sogar schwarz variieren.
  • Überfarbe
    Als „Überfarbe“ bezeichnet man einen transparenten Schimmer, der sich über der Perle zeigt. Diese Überfarbe kann zur Körperfarbe der Perlen leuchtende Nuancen beitragen, von zartem Rosé bis hin zu Blau. Es gibt jedoch auch Perlen ganz ohne Überfarbe.
  • der Orient
    Als „Orient“ wird der irisierende Effekt bezeichnet, der entsteht, wenn man die Perle bewegt. der Orient kommt von der Lichtreflexion der einzelnen Perlmuttschichten.

Perlenbewertung nach ihrem Lüster

Da der Lüster der Perle wohl eines ihrer größten Qualitätsmerkmale ist, werden Perlen mitunter danach bewertet. Das meist verwendete System hierfür ist das „A-AAA-System“. Dabei werden die Perlen anhand ihres Lüsters und ihrer Oberfläche auf einer Skala von A bis AAA bestimmt (wobei AAA der höchsten Qualität entspricht).

Besondere Perlen

Es gibt eine ganze Reihe besonderer Perlen, die sich durch bestimmt Merkmale von anderen Zuchtperlen oder Naturperlen hervorheben. Hier eine kleine Auswahl:

  • Akoyaperle
    Akoyaperlen sind Salzwasser Zuchtperlen, die hauptsächlich in China undJ apan gezüchtet werden. Ihren Ursprung haben die Akoyaperlen in Japan. Dort waren sie die ersten Perlen, die in größerem Umfang angebaut wurden. Die Akoya Perle ist besonders beliebt durch ihren seidigen Schimmer und wird daher gern zu Halsketten und Colliers verarbeitet.
  • Tahitiperle
    Ein besonderes Highlight im heutigen Perlenhandel ist die Tahiti Perle. Tahitiperlen werden in Lagunen Französisch-Polynesiens gezüchtet. Die Muscheln, in denen sie heranwachsen nennt man Schwarzlippige Perlauster. Diese Muscheln können bis zu 30cm groß und 5kg schwer werden. Aus diesem Grund entstehen in ihr häufig überdurchschnittlich große Perlen. Ihre natürliche, dunklen Farben, die von silberfarben, anthrazit bis hin zu schwarz variieren können, machen die Tahitiperle einzigartig. Wirklich schwarze Tahitiperlen sind allerdings sehr selten.
  • Südseeperle
    Südseeperlen sind Salzwasser Zuchtperlen, die in der Silberlippigen Perlauster „Pinctada Maxima“ heranwachsen. Die wertvollen Südseeperlen werden hauptsächlich in Australien (beste Qualität), Myanmar, Indonesien und um die Inseln im Südpazifik gezüchtet. Da Südseeperlen die größten und seltensten ihrer Art sind, ist ihr Wert entsprechend hoch. Ihre Seltenheit kommt daher, dass die Zucht so großer Perlen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. In dieser Zeit kann leider sehr viel schief gehen: Austern können erkranken oder gar absterben, oder die Perlen können Fehlformen annehmen.
    Südseeperlen findet man meist in den Farben weiß, silberfarben, oder goldfarben.
  • Mabe Perle
    Die Mabe Perle wächst nicht wie andere Zuchtperlen im Epithel der Muschel heran, sondern an deren Schale, wo sie absichtlich platziert wird. Dadurch ist die Mabeperle halbkugelförmig. Diese Perlen werden gern für die Herstellung von Ringen, Armbändern oder Ohrringen verwendet. Mabes zeichnen sich durch besonders starken Glanz und Orient aus, sind jedoch wesentlich günstiger als runde Perlen.

Imitationsperlen

Durch ihren Wert und ihre Schönheit, aber wohl hauptsächlich der langen Zeit wegen, die eine große, runde Perle benötigt, gibt man sich allerhand Mühe, Perlen in ihrer perfekt runden Form zu imitieren. Ganz einfache Nachahmungen können aus Kunststoffen oder Glas bestehen. Es gibt allerdings auch sehr viel aufwendigere Verfahren, um das glatte, seidig schimmernde Äußere einer Perle nachzuahmen. So wird beispielsweise bei der „Fischsilberperle“ eine Glaskugel oder Emailkugel mit pulverisierten Fischschuppen überzogen! Noch aufwendiger ist die Herstellung der „Muschelkernperle“. Muschelkernperlen werden aus dem sogenannten Muschelkern der Austermuschel - einer harten, organischen Substanz - hergestellt. Um kleine, geschliffene Kugeln dieses Muschelkerns wird nun Schicht für Schicht pulverisiertes Perlmutt (zumeist mit Farbpigmenten angereichert) aufgetragen. Auf diese Weise entstehen große, perfekt runde Perlen in kürzester Zeit und ohne den Kostenaufwand einer vergleichbaren Naturperle oder Zuchtperle.

Perlmutt

Perlmutt ist, wie wir wissen, die seidig schimmernde Substanz, mit der Perlen vielschichtig überzogen sind. Es wird jedoch auch eigenständig oder in Form von Muschelstücken zu Schmuck verarbeitet. Das gewöhnliche Perlmutt der Perlmuschel ist normalerweise weiß. Dagegen gibt es auch das naturdunkle Perlmutt der Tahitiperlmuschel. Ganz besonders schön ist allerdings das Perlmutt der Paua Muschel. Dieses erfreut durch sein intensives, blaugrün schillerndes Farbenspiel und wird daher besonders gern zu den verschiedensten Schmuckstücken, wie Armbänder, Anhänger, Ringe oder Ohrringe verarbeitet - nicht nur zu Modeschmuck, sondern auch in Verbindung mit hochwertigem Silber oder anderen Edelmetallen.
Die Pauamuschel kommt nur in Neuseeland vor und wurde schon früh von den Maoris zu mystischen Schnitzereien verarbeitet. Wegen dem opalähnlichen Farbeffekt spricht man von der Pauamuschel auch gern als See-Opal.

Perlenpflege

Perlen bestehen aus organischem Material. Das heißt, dass ihnen äußere Einflüsse wie hohe Luftfeuchtigkeit oder Trockenheit Schaden können. Perlen benötigen daher besondere Pflege und sollten auch die ein oder andere Reinigung erfahren, um ihr „Altern“ zu verhindern.
Hier einige der wichtigsten Hinweise zu Perlenpflege:

  • Aufgrund ihrer empfindlichen Oberfläche ist es ratsam, Perlen getrennt von anderen Schmuckstücken aufzubewahren, um Kratzer und Beschädigung zu vermeiden.
  • Bei Arbeiten im Haushalt sollte das Tragen von Perlenschmuck vermieden werden. Abgesehen von mechanischer Beschädigung der Perle durch harte Gegenstände wirken sich auch Haushaltsreiniger (insbesondere Stoffe wie Chlor oder andere Bleichmittel) nachteilig auf die seidige Oberfläche der Perle aus.
  • Kosmetika wie Parfüms, Deodorants oder Haarspray greifen die Perle an oder lagern sich kaum entfernbar auf der Oberfläche ab. Perlenschmuck sollte daher grundsätzlich erst nach dem Schminken und Frisieren angelegt werden. Auch zum Friseurbesuch Perlenschmuck ablegen.
  • Des weiteren sollten Perlen nicht beim täglichen Baden oder Duschen getragen werden. Das gleiche gilt für das Bad im Meer oder in der Schwimmhalle. Schwimmbäder enthalten eine Reihe von chemischen Substanzen, das Meerwasser ist nicht frei von Verschmutzungen. 
  • Sie sollten Ihren Perlenschmuck nie längerer Zeit der Sonne aussetzen oder in der Nähe der Heizung aufbewahren. Ein Austrocknen der äußeren Perlenschicht sowie ein Mattwerden und Verfärben könnten die Folge sein.
  • Zur Reinigung:
    Legen Sie Ihre Perlenkette 2–3 mal im Jahr in handwarmes Wasser. Geben Sie ein paar Tropfen eines milden Spülmittels dazu und entfernen Sie alle Unreinheiten. Dazu können Sie auch eine weiche Bürste benutzen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass keine Kratzer bei dieser Reinigung entstehen.
    Spülen Sie anschließend Ihren Perlenschmuck unter klarem Wasser ab und lassen Sie ihn mindestens 24 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen. Vermeiden Sie das Trocknen auf der Heizung oder einer anderen Wärmequelle.
    Um den Glanz Ihrer Perlen zu erhalten, können Sie Ihren Schmuck alle 2–3 Jahre mit Olivenöl vorsichtig einreiben.
 

Mein Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Sicher & bequem bezahlen
Nutzen Sie Ihre Lieblings-
bezahlungsmethode:
  • NEU: Bankeinzug
  • • Kauf auf Rechnung
  • • PayPal
  • • Vorkasse
  • • Nachnahme
Kostenloser Versand
Schon ab 50,- € versenden
wir Schmuck innerhalb Deutschland kostenlos!
Bis 50,- € Bestellwert: 3,95 €
Schmuck-Infos